Eva Leipprand: Politik zum Selbermachen. Eine Gebrauchsanweisung. Bonn 2011.

Manchmal regen wir uns wirklich über „die Politiker“ auf. Wer wollte dann nicht wenigstens ab und zu mal „da oben“ sitzen, das Sagen haben, den Laden zum Laufen bringen.

Für viele von uns ist dieses Aufregen ja der Impuls für das politische Engagement – und viele von uns laufen dann früher oder später vor eine Wand aus Sachzwängen, zu großer Komplexität von Problemen oder fragmentierter Gemengelage in den Fraktionen.

Was zeichnet einen guten Politiker aus? Aufstehen! Nochmal davor laufen! Oder den mühsamen Umweg dran vorbei wählen… Weber hat immer noch recht: Politik ist das Bohren dicker Bretter.

Eva Leipprand beschreibt den Alltag eines Kommunalpolitikers sicherlich recht treffend und für den Laien sehr gut lesbar. Das Illusionen in diesem Alltag oft zerplatzen, wird fast zu oft betont und geht dann ja vielleicht doch an der Realität vorbei. Darüber mögen die alten Hasen richten! Die einzelnen Kapitel sind kurz und jeweils Gegliedert in Szenario, Meinung und Lektion. Sie enden mit einer Frage für eine Art Psycho-Test.

Zum Finale am Ende des Buches mag der geneigte Leser dann herausfinden ob er zum Politiker geeignet ist …na ja!

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